FAQ

ASSESSMENT

Unabhängig von der Wahl des Hauptfaches, müssen alle in den ersten zwei Semestern die gleichen Vorlesungen besuchen. Das heisst es gibt keine Fächer die ausschliesslich für VWL Studenten sind.
Die Unterrichtssprache ist grundsätzlich in allen Assessmentvorlesungen Deutsch. Allerdings ist die Begleitliteratur (z.B. in Mikroökonomik I oder Makroökonomik I) auf Englisch verfasst. Im Hinblick auf das weitere Studium lohnt es sich, wenn man sich bereits im ersten Jahr mit der auf Englisch verfassten wissenschaftlichen Literatur vertraut macht.
Hier liefert das Vorlesungsverzeichnis der UZH einen guten Überblick. Grundsätzlich können fakultätsinterne Nebenfächer (z.B. Banking & Finance oder BWL) oder Nebenfächer anderer Fakultäten belegt werden. Der definitive Entscheid für ein Nebenfach kann allerdings auch zu einem späteren Zeitpunkt, sprich während des Aufbaustudiums getroffen werden. Wer sich also nach dem Assessment noch für ein anderes Nebenfach einschreiben möchte, kann dies ohne Probleme tun.
Die Prüfungen im Assessment werden sowohl im Herbstsemester als auch im Frühlingssemester in der letzten Woche des Semesters abgehalten. Die Prüfungen finden dabei in der Messe in Zürich Oerlikon statt. Die Seite des Dekanats gibt jeweils frühzeitig die Prüfungsdaten und -zeiten bekannt.
Grundsätzlich ist es möglich neben dem Vollzeitstudium einer Teilzeitarbeit nachzugehen. Viele tun dies auch, allerdings ist es sehr individuell, ob und in welchem Pensum gearbeitet werden kann. Hier gibt es also keinen klaren Richtwert und alle Studierenden müssen persönlich entscheiden, ob und wie viel sie neben dem Studium arbeiten möchten.
Für die Mehrheit der Fächer werden Podcasts zur Verfügung gestellt, allerdings nicht für alle. Der Entscheid, ob ein Podcast zur Verfügung gestellt wird oder nicht, obliegt der Fakultät bzw. den Dozenten. Entsprechend kann es immer wieder zu Änderungen in der Praxis kommen. Es empfiehlt sich, alle Vorlesungen in der ersten Woche zu besuchen, denn dort wird meist mitgeteilt, ob die Vorlesung aufgezeichnet wird oder nicht.

BACHELOR

Auch im Aufbaustudium gibt es Pflichtfächer, die von allen, welche ein Hauptfach der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gebucht haben, besucht werden müssen. Die Vorlesungen verteilen sich auf das 3. und 4. Semester, wobei im 3. Semester 18 ETCS und im 4. Semester 9 ETCS abgelegt werden müssen. Die Prüfungen für diese Fächer finden wie im Assessment auch in der letzten Vorlesungswoche statt und müssen zwingend bestanden werden.
Dies hängt davon ab, ob man sich für ein fakultätsinternes Nebenfach entscheidet, oder ob man sein Nebenfach bei einer anderen Fakultät belegt. Im erstgenannten Fall darf man bis zu 10 Fehlversuche haben, im letzteren maximal 7. Genauere Auskunft gibt hier die Studienordnung.
Ja, gewisse Fächer werden auf Englisch unterrichtet. Zudem ist die zur Verfügung gestellte Literatur/Pflichtlektüre in den meisten Fällen auch auf Englisch.
Im Wahlpflichtbereich (Makroökonomik & Mikroökonomik) werden fast keine Podcasts zur Verfügung gestellt. Im Pflichtprogramm des Aufbaustudiums werden vermehrt Podcasts zur Verfügung gestellt. Allerdings obliegt auch dort der Entscheid der Fakultät bzw. dem Dozenten und es kann immer wieder zu Änderungen kommen.
Im Bachelor Studium müssen von den 36 ETCS im Wahlpflichtbereich, jeweils mindestens 12 ETCS im Bereich Mikroökonomik und mindestens 12 ETCS im Bereich Makroökonomik erworben werden. Welche Vorlesung zu welchem Bereich gehört, findet man im Vorlesungsverzeichnis. Weiter muss mindestens ein Seminar besucht werden. Es gibt nur wenige VWL-Seminare und diese haben meist eine beschränkte Anzahl Plätze. Es lohnt sich also, wenn man sich frühzeitig mit der Planung auseinandersetzt.
Ja, man kann im Bachelor bis zu 30 ECTS der Masterstufe vorholen. Vorausgesetzt wird, dass man das Assessment erfolgreich bestanden hat. Fehlerversuche in vorgeholten Masterkursen zählen grundsätzlich zu den Fehlversuchen im Master. Wird ein Kurs im Bachelor sowie auch im Master angeboten, zählt ein Fehlversuch für die Bachelorstufe.

MASTER

Nein, man kann sowohl im Herbst- wie auch im Frühlingssemester mit dem Masterstudium beginnen. Die Fächer im Pflichtprogramm bauen nicht aufeinander auf, sprich man muss also nicht zwingend Advanced Microeconomics I vor Advanced Microeconomics II besuchen. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei der Wahl der Wahlpflichtveranstaltung kommen, da der Besuch von Pflichtveranstaltungen teilweise vorausgesetzt wird.
Der Grossteil der Fächer (insbesondere das Pflichtprogramm) wird auf Englisch unterrichtet. Es gibt einige wenige Kurse auf Deutsch, diese bilden allerdings die Ausnahme.
Ja, wie teilweise schon im Bachelor ist dies auch im Master möglich. Das Dekanat publiziert jeweils eine Liste mit den anrechenbaren Modulen. Wenn man an einem Fach interessiert ist, das nicht auf der Liste ist, setzt man sich am besten mit dem Dekanat in Verbindung. Weiter Informationen, unter anderem wie man sich an der ETH einschreiben muss, finden man auf der Website der Fakultät.
In der Vergangenheit wurden nur vereinzelt Podcasts zur Verfügung gestellt, die Fakultät bemüht sich aber das Angebot auszubauen. Im Vorlesungsverzeichnis bzw. in der ersten Woche wird jeweils mitgeteilt, ob ein Podcast angeboten wird. Es lohnt sich deshalb, zumindest in der ersten Woche die Vorlesung persönlich zu besuchen.
Wie im Bachelor gilt auch im Master: Es ist möglich, aber individuell sehr unterschiedlich. Zu beachten ist, dass der Aufwand während der Vorlesungszeit im Master durchschnittlich höher ist als im Bachelor. Siehe dazu «Wie sieht die Leistungsüberprüfung im Master aus?»
Schriftliche Prüfungen am Ende des Semesters sind weiterhin die häufigste Form der Leistungsüberprüfung, jedoch machen diese oft nicht mehr 100% der Note aus. In vielen Kursen sind Einzel-/Gruppenarbeiten, mündliche Beteiligung und Zwischenprüfungen («Midterms») ebenfalls Teil der Note. Der Arbeitsaufwand verteilt sich dadurch vermehrt über das ganze Semester.
Ja, bei Nebenfächern innerhalb der Fakultät ist ein Wechsel einfach möglich. Viele Kurse sind in mehreren Nebenfächern anrechenbar, weshalb die konkrete Wahl des Nebenfaches zu Beginn noch nicht definitiv sein muss. Wichtig ist, dass man im letzten Semester im korrekten Nebenfach eingeschrieben ist und alle Auflagen des Nebenfachs erfüllt. Bei fakultätsfremden Nebenfächern ist ein Wechsel eventuell schwieriger, da bereits besuchte Kurse nicht so einfach in einem anderen Nebenfach angerechnet werden können. Eine gute Planung zahlt sich also aus.
Nein, im Hauptfach und in Nebenfächern der Fakultät kann man – im Gegensatz zum Bachelor – zurzeit keine Kurse des Sprachenzentrums anrechnen. Der Besuch eines Sprachkurses lohnt sich aber dennoch.