Geldpolitik

Überblick

  • ECTS: 6
  • externer Dozent: Dr. Enzo Rossi (Advisor bei der SNB)
  • Unterrichtssprache: Deutsch
  • Notwendige Vorkenntnisse: Makroökonomie 1
  • Empfohlenes Semester: 4. Semester
  • Aufbaustufe Bereich: ECON1
  • Interessen-Bereiche (z.B. Mikroökonomie, Makroökonomie, B&F, Politik): Makroökonomie und Politik
  • Aufwand pro ECTS (wenig, angebracht, viel, zu viel): viel

Abstract

Dieses Fach baut auf den am Rande behandelten Konzepten der Geldpolitik aus Macro 1 auf und erweitert diese, um ein sehr gutes Grundlagenwissen zu ermöglichen. Eher wenig Mathematik, dafür viele Konzepte und Theorien. Das letzte Thema der Zeitinkonsistenz ist sehr Mathematik lastig, dafür der Rest nicht so. Ein ausgezeichnetes Fach für alle, die sich für politische und makroökonomische Geschehnisse interessieren und endlich Inflation verstehen möchten. Es ist eigentlich eine Vorlesung mit Übung, aber das nimmt der Dozent nicht so genau: Die meisten Vorlesungen dauern vier Stunden ohne Unterbruch. Dementsprechend gibt es viel Stoff zu lernen, was sehr demoralisierend sein kann. Doch hat man es hinter sich, erhält man eine neue Perspektive auf die Volkswirtschaft. 

Herausforderungen / Good to know:

Der Schwierigkeitsgrad der unterschiedlichen Themen und ihre Gewichtung in der Prüfung sind sehr unterschiedlich. Die zwei am Schluss behandelten Themen Zeitinkonsistenz und Philips-Kurve sind besonders schwer. Inbesondere wird es dadurch erschwert, sie vollsändig umfassend zu verstehen. Hingegen wird für den Themenbereich der Kommunikation sehr viel Zeit aufgewendet, obwohl dieser schlussendlich eine eher geringe Bedeutung hat. Es empfiehlt sich Themen wie New Keynesian Phillips Curve und Zeitinkonsistenz bereits im Vorhinein etwas anzuschauen, wenn man eine sehr gute Note erreichen möchte. Insbesondere lohnt es sich, das vorwärts und rückwärts Iterieren zu verstehen. 

Pro / Contra

Vorlesung (Inhalt, Aufbau, Lernmaterialien)

Pro

  • Sehr spannende Themen
  • Die Meinung des Professors und die Diskussion um Modern Monetary Theory ist sehr amüsant
  • man bekommt ein Verständnis, was die SNB macht

Contra:

  • Es sind über 1’300 Slides
  • Aus den Slides kann man kaum erkennen, was wichtig ist und was nicht.
  • Als Forscher sehr kompetent, aber pädagogisch ist die Vorlesung etwas chaotisch.

Übung (Relevanz, Bezug zur Vorlesung)

Contra 

  • es gibt keine echte Übung

Aufwand für die Prüfung  Tipps:

Aufwand: Viel, wirklich nur geeignet für Makro-Begeisterte und Studierende, die das Thema sehr spannend finden. Aber wenn man sich auf den Stoff einlässt, kann man sich viel wertvolles Wissen aneigenen.

Gewichtung der Übungen: Es gibt keine wirklichen Übungen.

Materialien: Die Slides sind alles. Es gibt nicht wirklich ein gutes Lehrbuch.

Lernstrategie (Time Management): Geldpolitische Strategien, Transaktionsmechanismen, Philipps Kurve und Zeitinkonsistenz sollte man wirklich gut verstehen. Dies sind die Schwerpunkte von FS21, dies kann sich jedoch jedes Jahr verändern. Es empfiehlt sich den Vorlesungsstoff schon vor der Vorlesung ein wenig anzuschauen, insbesondere bei den letzten zwei Themen.

Einordnung in Studium:

Welche Fächer bauen darauf auf: Monetary Policy

Ähnliche Fächer (ähnlicher Themenbereich): Methods of Empirical Macroeconomics

 

Alle Beiträge
×

Fast fertig…

Wir senden Ihnen nur eine E-Mail. Bitte klicken Sie auf den Link in der E-Mail-Abonnements zu bestätigen!

okay